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Was jeder Freelancer wissen sollte, bevor er Geld ausgibt

Du stellst eine Rechnung, aber ein Teil geht an Steuern und Sozialabgaben. Hier beantworten wir die häufigsten Fragen und zeigen dir, was wirklich dir gehört.

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Wie viel du zahlst

Wie viel Steuern zahlt ein Freelancer in Deutschland?

Die meisten Freelancer zahlen zwischen 30% und 45% ihres Gewinns an Steuern und Abgaben (Einkommensteuer, Krankenversicherung, ggf. Gewerbesteuer). Bei 50.000 EUR Gewinn sind es etwa 8.200 EUR Einkommensteuer plus ca. 4.800 EUR Krankenversicherung. Die genaue Höhe hängt von deinen Betriebsausgaben und deinem Familienstand ab.

Was ist der Grundfreibetrag für Selbstständige?

Der Grundfreibetrag liegt 2026 bei 11.784 EUR. Auf diesen Betrag zahlst du keine Einkommensteuer. Darüber beginnt der progressive Steuersatz bei 14% und steigt auf bis zu 45% bei Einkommen über 277.826 EUR.

Wie funktioniert die Krankenversicherung für Freelancer?

Du kannst gesetzlich oder privat versichert sein. Gesetzlich: ca. 14,6% + Zusatzbeitrag (~1,7%) auf dein Einkommen, mindestens auf eine Bemessungsgrenze. Privat: beitragsabhängig von Alter, Gesundheit und Tarif. Für Freelancer unter 30 mit gutem Einkommen ist die PKV oft günstiger.

Was du absetzen kannst

Welche Ausgaben kann ich als Freelancer absetzen?

Betriebsausgaben, die direkt mit deiner Tätigkeit zusammenhängen: Büro/Coworking, Arbeitsmittel, Software, Telefon und Internet (beruflicher Anteil), Reisekosten, Fortbildung, Berufshaftpflicht und Steuerberaterkosten. Das häusliche Arbeitszimmer kann pauschal mit 1.260 EUR/Jahr angesetzt werden.

Was du ausgeben kannst

Wie viel Geld kann ich als Freelancer wirklich ausgeben?

Wenn du 4.000 EUR im Monat verdienst, gehören dir wahrscheinlich zwischen 2.400 und 2.800 EUR nach Steuer und Sozialabgaben. Der genaue Betrag hängt von deinem Jahreseinkommen, deinen Ausgaben und deiner Versicherung ab. Nett berechnet das automatisch bei jedem erfassten Einkommen.

Was ist "Dein Nett"?

Das ist, was nach der Steuerrücklage übrig bleibt. Nett nimmt dein Einkommen, zieht die geschätzte Steuerrücklage und deine Ausgaben ab und zeigt dir, was wirklich deins ist. Die Formel ist einfach: Einnahmen - Ausgaben - Steuerrücklage = Dein Nett. Statt zu raten, siehst du den Betrag in Echtzeit.

Was ist der Unterschied zwischen Dein Nett und einem Steuerrechner?

Ein Steuerrechner gibt dir eine einmalige Zahl. Dein Nett ist eine lebendige Zahl, die sich mit jeder Rechnung und jeder Ausgabe ändert. Es ist der Unterschied zwischen einmal im Jahr Steuern berechnen und jederzeit wissen, wie viel Geld wirklich dir gehört.

Wie berechnet Nett, was ich ausgeben kann?

Du erfasst dein Einkommen und Nett wendet deine Steuerkonfiguration an (Einkommensteuer, KV, USt) um die nötige Rücklage zu berechnen. Was nach dieser Rücklage und deinen Ausgaben übrig bleibt, ist Dein Nett. Es passt sich an dein Land und Steuerregime an und aktualisiert sich automatisch.

Fristen und Entscheidungen

Wann muss ich als Freelancer Steuern zahlen?

Einkommensteuer-Vorauszahlungen: vierteljährlich am 10. März, Juni, September und Dezember. Umsatzsteuer-Voranmeldung: monatlich oder vierteljährlich (je nach Umsatz). Einkommensteuererklärung: bis 31. Juli des Folgejahres (mit Steuerberater bis Ende Februar des übernächsten Jahres).

Lohnt sich die Selbstständigkeit als Freelancer in Deutschland?

Mit einem Gewinn über 25.000-30.000 EUR/Jahr und als Freiberufler (keine Gewerbesteuer) ist es oft sehr attraktiv. Besonders in IT, Beratung und kreativen Berufen. Entscheidend ist, von Anfang an zu wissen, wie viel dir wirklich bleibt.

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